Qualitätsmerkmale der offenen Ganztagsschule

Eine offene Ganztagsschule muss folgende Bedingungen erfüllen:

  • An mindestens vier Wochentagen muss ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot ab Unterrichtsende bis grundsätzlich 16:00 Uhr angeboten werden (wöchentlich mindestens 12 Stunden am Nachmittag).
  • Der Unterricht  findet überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Danach können Angebote im Rahmen der offenen Ganztagsangebote wahrgenommen werden.
  • Es werden eine Hausaufgabenbetreuung und Fördermaßnahmen angeboten.
  • Außerdem gibt es ein aus sportlichen, musischen und künstlerischen Aktivitäten bestehendes Freizeit- und Neigungsangebot.
  • Bereits bestehende Nachmittagsangebote, die auch von Schülern wahrgenommen werden können, welche nicht für die Ganztagsbetreuung angemeldet wurden, werden in das Ganztagsangebot integriert.
  • Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder flexibel für zwei oder mehr Nachmittage für die Ganztagsangebote anzumelden (Mindestumfang 6 Wochenstunden).
  • Der Besuch der offenen Ganztagsschule ist an staatlichen Schulen mit Ausnahme der Mittagsverpflegung grundsätzlich kostenfrei.
  • Grundsätzlich wird eine kostenpflichtige Mittagsverpflegung für alle Ganztagsschüler angeboten.
  • An den Grundschulen stehen vielfältige Angebote der (verlängerten) Mittagsbetreuung zur Verfügung.

 

Qualitätsrahmen für offene Ganztagsschulen

Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) hat für das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Erfahrungen mit Ganztagsschulentwicklung in Bayern zusammengetragen und Kriterien dafür entwickelt, was gute offene Ganztagsschulen ausmacht.

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